Do
16
Mai
2013
Die Biografien-Ausgabe ist da! (+Trailer)
Die neue Timotheus "#11 Vorbilder" ist ab sofort erhältlich. Diesmal haben wir uns in kurzen (und längeren) Texten bemerkenswerten Biografien gewidmet. Damit ihr nicht gleich einen "Blindkauf" tätigen müsst, gibt es vorab einen Trailer zum Heft zu sehen (siehe oben). Außerdem gibt es das Inhaltsverzeichnis aller Artikel inklusive Autoren und das komplette Editorial kostenlos nachzulesen.
Wir freuen uns sehr über eure Rückmeldung in jeglicher Form!
Di
26
Mär
2013
Magst du Timotheus?
Anders als christliche Blogs und Onlineprojekte ist die Produktion eines gedruckten Buches oder Magazins mit ungleich höheren Kosten verbunden. Wir sind der Meinung, dass ein gedrucktes Magazin nach wie vor seine Daseinsberechtigung hat. Gerade was den Tiefgang, Umfang und das ganze Leserlebenis angeht bietet es enorme Vorteile. Doch während Onlineangebote weitestgehend kostenlos sind und durch Werbung finanziert werden, kostet unser Magazin Geld und verzichtet weitestgehend auf Werbung. Wir rufen jedoch nicht zu Spenden auf. Es gibt andere Menschen und Projekte die Spenden sicher viel nötiger haben als wir. Deshalb: Bitte spende nicht für Timotheus!
Falls du jedoch unser Magazin magst und der Meinung bist, dass diese Publikation wert ist, unterstützt zu werden, gibt es einige Wege dies zu tun.
1. Entdecke vergangene Ausgaben
Da unsere Hefte "zeitlos" aufgebaut sind, werden sie nicht "alt" oder "altmodisch". Wenn du ein Thema aus unserer Backlist interessant findest, kannst du es einfach als Einzelheft bestellen (bis die Auflage vergriffen ist). Ab fünf Heften kostet eine Ausgabe nur noch € 2,40.
Wenn du Timotheus bereits durch Online- oder Einzelausgaben kennst, bietet es sich an, gleich ein ganzes Abo zu bestellen. Dies ist eine der besten und effektivsten Wege Timotheus unterstützen. Es kostet dich wenig mehr als einen Euro im Monat und du verpasst keine Ausgabe mehr.
Wir bieten ein spezielles Verschenkabo an. Wenn du bereits Abonnent bist, kann dies eine schöne Möglichkeit sein, das Magazin zu unterstützen und gleichzeitig weiterzuempfehlen.
4. Erzähle deinen Freunden von Timotheus
Erzähle doch deinen Freunden und Bekannten von Timotheus, wenn du von der Lektüre profitiert hast. Auch über die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter ist eine Empfehlung nicht zu verachten :)
Es gibt sicher noch viele andere (und bessere Möglichkeiten) das Magazin zu unterstützen (wenn du es magst). So wären wir dir wirklich sehr verbunden wenn du im Gebet an uns denkst. Ohne eine aktive Leserschaft, kann ein Magazin auf Dauer nicht bestehen. Danke fürs Lesen und den bisherigen Support!
Soli Deo Gloria,
dein Timotheus-Team
Di
26
Feb
2013
#10 Das Gesetz (Videotrailer)
Besser spät als nie! Nun ist endlich auch das Video zu unserer aktuellen Ausgabe "Das Gesetz" online. Viel Freude beim anschauen und verbreiten!
Hier einige hilfreiche Links zum Heft:
Social Timotheus:
Mo
25
Feb
2013
Fünf Bücher mit ... #3 (Simon Arnold)
Mittlerweile geht unsere neue Blogserie "Fünf Bücher mit ..." in die dritte Runde. Auch diesmal haben wir eine interessante Person gefunden, die uns fünf hervorragende Bücher empfiehlt. Kein geringerer als der vielgelesene Blogger Simon Arnold (geboren 1986, ist seit Februar 2013 verheiratet mit Rebekka) erweist uns diesmal die Ehre. Er ist Gründer, Herausgeber und Autor von unwisesheep.org und ist leidenschaftlicher Amateur-Fotograf bzw. -Übersetzer. Einem großen Publikum ist er v.a. als Betreiber eines youtube-Kanals bekannt. In seiner Freizeit hört er gerne Predigten, besonders von Paul Washer und James White, aber auch vielen anderen. Er besucht die Christengemeinde Ulm und arbeitet seit dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Seine Lieblingsbücher in der Bibel sind der Römer- und Hebräerbrief.
John Piper
Bei diesem Buch vom bekannten Autoren und Prediger John Piper, handelt es sich um eine Sammlung dreier Kurz-Biographien von John Bunyan, William Cowper und David Brainerd. Jeder von Ihnen hatte im Leben mit großen Schwierigkeiten und Nöten zu Kämpfen, die sehr viel Leiden mit sich brachten. Besonders ins Auge fiel mir beim Lesen der Glaubenskampf von William Cowper, der unter schweren Depressionen litt und dennoch weiterkämpfte. Weil ich damals selbst nicht in bester Gemütsverfassung war, war mir dieses Buch eine große Hilfe und Ermutigung und ist es bis heute.
Jay Adams
Ich habe einige Ehebücher in der Vorbereitung auf meine Ehe gelesen, aber kaum eines fand ich so prägnant und klar und hilfreich wie dieses von Jay Adams. Er verliert nicht allzu viele Worte, kommt wirklich auf den Punkt und will vor allem auch praktisch helfen, nicht ohne vorher auch ein sauberes Fundament für seine praktische Darlegung legen, indem er zeigt, was den Christen vom Nicht-Christen in der Ehe unterscheidet und was das für Konsequenzen hat, besonders hinsichtlich der Einstellung, mit der man als Christ eine Ehe führen sollte.
John Owen
Leben durch seinen Tod
Im Laufe der letzten Jahre durchlebte ich in meiner Sicht auf das große Thema der Erwählung und Souveränität Gottes durchaus eine starke Veränderung. Das Buch von John Owen steht stellvertretend
dafür und war Grundstein dafür, die Lehre von der persönlichen und effektiven Sühne tiefer zu verstehen und dadurch auch eine tiefere Gewissheit der unauslöschlichen Liebe meines Erlösers zu mir
zu gewinnen und in der Liebe zu ihm zu wachsen. Es gibt sicherlich noch viel umfangreichere Literatur zum Thema. John Owens Buch ist aber dermaßen prägnant, und einprägsam, dass man es nicht
mehr so schnell vergisst. Lesenswert auch das Vorwort von J.I. Packer.
Tim Kelly
Auserwählt und eins gemacht
Während den Lehren der Gnade heute oft großes Spaltungspotential zugeschrieben wird, zeigt Tim Kelly auf, dass die Lehren Gnade besonders vom Gedankengang des Paulus her gerade dazu gedacht sind,
das Gegenteil zu bewirken: Nämlich Einheit unter den Gläubigen, die der Herr aus so vielen Stämmen, Zungen und Ländern erlöst und zusammengeführt hat. Man spürt Kelly eine große Liebe für die
Gemeinde ab und er zeigt mit diesem Buch, dass die Lehren der Gnade Lehren der Demut und Liebe sind, die richtig verstanden zu einer demütigen und liebevollen, aufopfernden Gesinnung führen
müssen. Sehr wertvoll.
Thomas Schirrmacher
Wie erkenne ich den Willen Gottes?
Dieses Buch stellt eigentlich einen Auszug aus Schirrmachers 6-bändigen Ethik dar. Für mich war es sehr wertvoll, weil mir durch diese doch recht umfangreiche und systematische Untersuchung klar wurde: Gottes Wille erkennt man nicht durch irgendwelche „äußerlichen Zeichen“, „innere Eingebungen und Impulse“, oder Bibelstellen, die für einen „plötzlich lebendig“ werden, auch nicht durch einen „inneren Frieden“, den man empfinden mag oder nicht. Unsere Aufgabe, ist es in Gottes Wort zu schauen und dort all die Prinzipien zu sehen und ernst zu nehmen, nach denen wir unser Leben ausrichten sollen. Gottes Aufgabe ist es, in seiner Vorsehung die Dinge so zu lenken wie es ihm gefällt. Für mich eine befreiende Botschaft, weil es mir einfach auch bei konkreten Entscheidungen half, wieder klarer zu sehen und mich neu auf Gottes Wort zu besinnen.
Weitere Folgen aus der Serie:
- Fünf Bücher mit ... #1 (Peter Voth)
- Fünf Bücher mit ... #2 (Simon Mayer)
- Fünf Bücher mit ... #3 (Simon Arnold)
Mo
18
Feb
2013
Das Evangelium des Leidens
Vielleicht aus Furcht die „Welt“ und Ungläubige abzuschrecken, wird auf Evangelisationsveranstaltungen und in der gewöhnlichen Predigtverkündigung oft ein wesentlicher Bestandteil des Evangeliums verschwiegen: Das Leid. Christus folgen heißt auch Leiden. Es geht um ein Leiden dass kein Ungläubiger kennen kann, weil es ein Leid ist, dass allein den Nachfolgern Christi vorbehalten ist. Wenn es darum geht die Kosten zu überschlagen (Lk 14,28) sollte dieser Faktor nicht fehlen. Eine Frage im Bezug auf das christliche Leiden könnte auch lauten „Weißt du wem du folgst?“, denn wenn wir diese Frage wirklich beantworten können, sind auch alle andere Fragen im Bezug auf das Leid beantwortet.
Um den Sinn des christlichen Leidens zu verstehen, müssen wir (wie angedeutet) auf Jesus Christus als leidenden Diener und gekreuzigten Erretter schauen. Genau wie Paulus es auch getan hat, als er sagte „Ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten“ (1Kor 2,2). Als viele Gemeinden im römischen Reich um Christi Willen Leiden mussten, schrieb Petrus einen Brief an diese Gemeinden (in Pontus, Galatien, Asia u.s.w.). Diesen Brief kennen wir auch als den ersten Petrusbrief. Dort (1Petr 2,21-25) stellt Petrus einen direkten Bezug zwischen Christus, Leiden und unserem täglichen Wandel her. Petrus nennt uns mindestens drei Eigenschaften was uns Christus „im Leiden“ ist: Vorbild, Stellvertreter und Hirte.
Unser Vorbild im Leiden
Petrus schrieb „Denn dazu seid ihr berufen weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt“ (1Petr 2,21). Christus hat also auch gelitten, damit wir wissen was uns in unserer Nachfolge bevorsteht. Auf dem Höhepunkt seines Gehorsams, musste er am meisten Leiden. Wir können durchaus den Rückschluss ziehen: Je treuer und konsequenter ich Christus folge, desto mehr muss ich leiden. Das ist der Weg eines wahren Nachfolgers. Ein Evangelium in dem der Nachfolger nicht leiden muss hat nicht Christus zum Vorbild. Wenn schon Gott in Menschgestalt auf dieser Erde leiden musste wie kein anderer, wie können wir da als seine unfähigen Diener und Nachfolger(!) erwarten nicht zu Leiden?
Unser Stellvertreter im Leiden
Obwohl wir Leid zu erwarten haben, werden wir niemals die gleichen Leiden haben wie Christus. Jesus hat Leid ertragen, dass für Sünder wie uns bestimmt war. Doch durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz gehen diese Leiden an uns vorüber. Das meint Petrus als er schrieb „Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden“ (1Petr 2,24). Unser Leid ist nichts(!) zudem was der sündlose Gott am Kreuz für uns erlitten hat. Wer bezahlte den Preis der Sünde? Wer errang den Sieg am Kreuz? Wer ertrug die Strafe? Wer musste das Gericht ertragen? Jesus Christus allein. Vergessen wir das nicht wenn wir Leid begegnen. Wie können wir diesem Jesus unser Leid zum Vorwurf machen?
Unser Hirte im Leiden
Bei allem Leid dürfen wir nicht vergessen, dass wir niemals mit unserem Leid alleine sind. Das ist der wesentlichste Unterschied zum weltlichen Leiden „Denn ihr wart wie Schafe, die in die Irre gehen; jetzt aber habt ihr euch bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen“ (1Petr 2,25). Jesus Christus ist der Hirte und Hüter unserer Seelen, welch ein unglaublich großes Privileg. Genau das sagt Petrus im Kontext des christlichen Leidens. Glaubst du, dass Jesus dich mit deinem Leid alleine lässt? Lass dir gesagt sein, Jesus wird keine Sekunde versäumen die Tränen deines Leidens zu trocknen, denn dieser Jesus sagte auch „... ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen“ (Joh 10 28.29). Das ist der Charakter Seines Hütens. Nun, wem folgen wir? Wer ist uns ein Vorbild in allem und in wessen Fußstapfen treten wir? Jesus Christus als leidenden im Leben, gekreuzigten im Sterben und auferstanden in Ewigkeit! (PV)
Ähnliche Beiträge:
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- #7 Das Kreuz (Teil 2)
- Unsere einzige Hoffnung (Bob Jennings) (Video)
- Das Evangelium (Eric Ludy) (Video)
- Dein Leben gehört nicht mehr dir (Steve Lawson) (Video)
- Wegweisung durch ein klares Evangelium (Hans-Werner Deppe) (Video)
So
17
Feb
2013
Bob Jennings: Unsere einzige Hoffnung
mehr lesen 0 KommentareSa
16
Feb
2013
Tweets der Woche #7
„Was denkt ihr in euren Herzen?“ Lk.5,22 #JesusFragt
— Nils Freerksema (@nfreerksema) 15. Februar 2013
Muslima: Juden vergewaltigen uns nicht, aber Muslime israelheute.com/Nachrichten/Ar…
— Zeltmacher (@im_Vorzelt) 15. Februar 2013
Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das #Gebet ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann. (Hans von Keler)
— Waldemar Justus (@WaldemarJustus) 15. Februar 2013
"So wenig man Leben in einem toten Körper erwarten kann, so wenig kann man geistliches Leben bei einem gebetslosen Menschen erwarten."
— Thomas Reiner (@pfarrvogel) 14. Februar 2013
Fr
15
Feb
2013
Fünf Bücher mit ... #2 (Simon Mayer)
Unsere neue Blogserie "Fünf Bücher mit ..." geht diese Woche in die zweite Runde. In dieser Serie geht es um Bücher. Bücher die Menschen auf nachhaltige Weise geprägt haben und es wert sind vorgestellt zu werden. Diese Woche stellt Simon Mayer seine fünf liebsten Bücher vor. Simon Mayer, Jahrgang 1990, studiert im Moment Elektro- & Informationstechnik und Theologie in München. Seit 2010 ist er verheiratet mit Simone. In seiner Freizeit engagiert er sich in der FeG München-Mitte und in überkonfessionellen christlichen Projekten. So leitet er z.B. den Hauskreis Soli Deo Gloria, predigt ab und zu in seiner Heimatgemeinde im Bayrischen Wald oder auf Kinder-/Teenielagern und schreibt regelmäßig Artikel für den Josiablog.
Dietrich Bonhoeffer
Gütersloher Verlagshaus
Es gibt nur wenige Autoren, die es schaffen, auf ein paar Zeilen so viel Inhalt zu komprimieren, dass man diese schon drei, vier, fünfmal lesen muss, um ihn in seiner Fülle zu begreifen. Dietrich Bonhoeffer ist einer von ihnen. Und es gibt nur wenige Bücher, die mich so nachhaltig geprägt haben wie sein Klassiker „Nachfolge“, welcher eine Sammlung von mehreren Vorlesungen darstellt, die Bonhoeffer im Predigerseminar Finkenwalde hielt. Sie alle waren dem Thema des Rufes in die Nachfolge Christi gewidmet und beruhen ausnahmslos auf Auslegungen neutestamentlicher Texte, u.a. der Bergpredigt. Dabei spürt man Bonhoeffer sein Ringen um jeden Vers förmlich ab, er möchte hindurchdringen bis zur Kernbotschaft des Abschnittes und diese steht für ihn immer im Zusammenhang mit dem Werk Christi am Kreuz. Er bleibt jedoch nicht stehen bei einer bloßen theoretischen Abhandlung, nein, für ihn muss die Nachfolge in einfältigem Gehorsam geschehen und deshalb Auswirkungen auf unser praktisches Leben haben. Weiß man denn um sein Leben und dessen Ende, versteht man, dass der Ausdruck „Gnade des Martyriums“ für ihn keine hohle Phrase war. Ein Must-Read.
John Piper
3L Verlag
Der inzwischen weit über Landesgrenzen hinaus bekannte amerikanische Pastor John Piper hat sein Leben zwei Dingen gewidmet: Der Ehre Gottes und der Freude der Nationen. Was seine Botschaft dabei so besonders macht, ist die Verknüpfung dieser biblischen Wahrheiten: „Des Menschen Hauptziel ist es, Gott zu verherrlichen, indem er sich für immer an Ihm erfreut.“ Diese grundlegende These durchzieht jedes Kapitel von „Sehnsucht nach Gott“. Piper fordert dazu auf, in jedem Lebensbereich um die Souveränität Gottes zu ringen und für tiefgründige Freude an ihm zu kämpfen. Für ihn selber wäre es augenöffnend gewesen zu begreifen, dass das Streben nach Glück an sich nichts Schlechtes ist. Im Gegenteil: Es sei ein biblisches Gebot, die Güte Gottes zu genießen und durch die Anbetung unseres Schöpfers diesen Genuss zu vollenden. Für mich ist Piper bei all seinen Ausführungen auch ein großes Vorbild, was die sorgfältige Auslegung des Wortes Gottes angeht. Man spürt ihm schon in seinen Büchern ab, dass er keinen größeren Schatz kennt – wie viel mehr erst in seiner leidenschaftlichen Verkündigung desselben. Deshalb empfehle ich euch diese lebensverändernde Botschaft nicht nur zu lesen, sondern durch Pipers Videopredigten selber zu vernehmen!
Vaughan Roberts
3L Verlag
„Gottes Plan – kein Zufall!“ ist eines der wenigen Bücher, die ich wieder und wieder lesen kann und jedes Mal aufs Neue begeistert bin. Das liegt daran, dass sowohl Roberts Ansatz (den er zugegebenermaßen selber nur geklaut hat), die Bibel in ihrer Gesamtheit zu verstehen, als auch seine Fähigkeit, komplexe Dinge sehr einfach und verständlich rüberzubringen einfach unvergleichlich sind. Die Genialität besteht dabei nicht darin, dass er Kapitel für Kapitel die komplette Bibel auslegen würde – nein, über einen groben Aufriss kommt er nicht hinaus – sondern in der Vermittlung eines generell gültigen Prinzips, welches, einmal verstanden, vom Leser selber auf jeden Abschnitt des Wortes Gottes angewendet werden kann und ihm hilft diesen im Lichte des ganzen Restes zu sehen. Roberts Prinzip lautet dabei: In der Heiligen Schrift geht es immer um Gottes Reich. Und Gottes Reich lässt sich aufschlüsseln als Gottes Volk an Gottes Ort unter Gottes Herrschaft und Segen. Er untergliedert dann die ganze Bibel in 8 Abschnitte und legt damit ein Grundgerüst, das hilft, mehr und mehr zu entdecken, wie alle Teile auf Jesus Christus und die Rettung, die er geschaffen hat, hinweisen. Sie haben sich schon immer gefragt, was das umfassende Thema der Bibel ist? Lesen Sie dieses Buch!
Benedikt Peters
CLV
In jeder Liste guter christlicher Literatur – und sei sie noch so kurz – muss mindestens eine Biographie auftauchen. Schließlich haben wir mit Hebräer 12,1 das biblische Mandat, uns mit dem Leben verstorbener Gottesmänner und –frauen zu beschäftigen. Die Lektüre über das Leben von George Whitefield möchte ich dabei nicht nur jedem angehenden Verkündiger von Gottes Wort ans Herz legen. Sein hingegebener Dienst für den Herrn bis zum letzten Atemzug, seine Liebe für all die verlorenen Seelen um ihn herum und seine große Demut sind nach den Aposteln in der Kirchengeschichte wohl einmalig geblieben. Whitefields Leben war geprägt von Schwierigkeiten: Seine Gesundheit hatte schwer unter seinem unermüdlichen evangelistischen Reisedienst zu leiden – er hielt im Laufe seines Lebens über 30.000 Predigten und überquerte 13 mal den Atlantik. Noch schwerwiegender waren für ihn persönlich jedoch die Verleumdungen, die ihm selbst von ehemals guten Freunden entgegenschlugen. Aber auch größte Anfeindungen konnten ihn nicht aus der Bahn werfen – sein großes Ziel, die Ehre Gottes, hatte er immer fest im Blick: „Mein Name möge allenthalben sterben, meine Freunde mögen mich vergessen, wenn dadurch die Sache des gepriesenen Jesus vorangetrieben wird.“ In jedem wahren Christ sollte beim Lesen dieses Buches der tiefe Herzenswunsch heranwachsen, diese Einstellung Whitefields zur eigenen zu machen und ein Diener aller zu sein, auch wenn wir demütig bekennen müssen, dass wir noch sehr weit weg davon sind.
Mark Dever
Was ist eine gesunde Gemeinde?
cap-books
Oftmals begegnet man – gerade unter Jugendlichen – der Einstellung: „Eine Gemeinde muss mir etwas zu bieten haben, ansonsten such ich mir eine neue.“ Aber daran ist etwas grundlegend falsch, denn die Gemeinde Gottes ist weder eine Institution noch ein Verein oder Club. Nein, eine Gemeinde ist die lokale Manifestation des universalen Leibes Christi und damit kein Haus, sondern eine Einheit von gerechtfertigten Sündern. Und eine gesunde Gemeinde zeichnet sich nicht dadurch aus, dass sie es schafft, mit ihrem ultragenialen Gemeinschafts- und Bespaßungsprogramm einen attraktiven Ort zu schaffen, an dem sich Menschen rundum glücklich und zufrieden fühlen. Sondern, und das ist die Hauptthese von Devers Buch, eine gesunde Gemeinde ist eine Versammlung, die zunehmend Gottes Charakter widerspiegelt wie er in seinem Wort offenbart ist. Im ersten Teil begründet er diese Überzeugung, indem er einen kurzen Überblick über die ganze Heilsgeschichte Gottes gibt. Angefangen bei der Schöpfung und der Ebenbildlichkeit von Adam und Eva - über den Sündenfall, über das Volk Israel und das einzige perfekte Ebenbild Gottes, nämlich seinen Sohn Jesus Christus - hin zur Gemeinde, zeigt Dever den roten Faden der Schrift auf: Es geht darum, Gottes Herrlichkeit abzubilden. Welche konkreten Merkmale deshalb eine gesunde Gemeinde aufweisen sollte, führt er im zweiten und dritten Teil des Kleinen Büchleins an. Dinge wie biblische Gemeindemitgliedschaft, -zucht und –leitung können dabei heutzutage für den ein oder anderen mitunter sehr radikal klingen. Aber gerade aus diesem Grund wage ich zu behaupten, dass „Was ist eine gesunde Gemeinde?“ ein ungemein wichtiges und bitter notwendiges Buch ist!
Weitere Folgen aus der Serie:




