#11 Vorbilder

Vorbilder des Glaubens

Waldemar Dirksen

 

Susannah Spurgeon

Hans-Werner Deppe

 

John Bunyan

Nils Freerksema

 

John Gresham Machen

Daniel Facius

 

Johann Gerhard Oncken

Peter Schild

 

Jonathan Edwards

Jonas Erne


€ 2,90


4 Ausgaben im Jahr


Editorial

Aus mehreren Gründen ist diese Ausgabe „besonders“ und „anders“. Zum ersten Mal seit dem Start von „Timotheus“ ist kein explizit grundlegendes und biblisches Lehrthema der Gegenstand einer Ausgabe. Bereits bei der Gründung von „Timotheus“ haben wir uns überlegt, hin und wieder „auszubrechen“ und vielleicht eher untypische Themen zu behandeln. Nach zehn Heften, in denen wir biblische Basics wie Nachfolge, Glaube, Sünde, Frieden, Gottesfurcht, Kreuz, Demut, Buße und das Gesetz betrachtet haben, ist nun der richtige Zeitpunkt, ein etwas „anderes“ Heft zu machen. Wie bereits auf dem Cover unschwer zu erkennen, handelt dieses Heft von Menschen. Menschen, die längst verstorben sind. Menschen, die im deutschsprachigen Raum auch eher unbekannt sind und erst jetzt im „reformatorischen Aufbruch“ bekannter werden.

Warum Menschen? Warum Biografien? Für uns als „Timotheus“ ist der reformatorische Grundsatz „Solus Christus“ keine Floskel. Wir legen großen Wert darauf, dass Christus im Mittelpunkt unseres Lehrens, Glaubens und Lebens ist. Warum also Biografien?

In dem Bewusstsein, dass alle Menschen verlorene und unfähige Sünder sind, deren einzige Hoffnung darin besteht, von Christus gerufen und errettet zu werden, haben wir auch diese Menschen betrachtet.

Es waren keine Gutmenschen. Es waren Sünder wie du und ich. Und so macht der zweite Blick deutlich, dass diese Ausgabe nicht die Stärke und Gerechtigkeit des Menschen widerspiegelt und verherrlicht, sondern die unendliche Gnade, Macht und Treue Gottes. Herausgekommen sind erstaunliche Portraits, die uns inspirieren und zeigen, wo die Prioritäten eines treuen Nachfolgers liegen sollten.

Zudem ist der kirchengeschichtliche Aspekt in den Lebensbildern äußerst interessant. Er zeigt, wie aktuell das Evangelium ist, wie gleich die Probleme geblieben sind und wie leicht wir uns heute von scheinbar neuen Ansätzen blenden lassen. Außerdem haben wir uns bewusst Fragen gestellt wie: Was sagt die Bibel über Glaubensvorbilder? Sollten wir wirklich auf Menschen schauen? Sollten wir diese Menschen, die offenkundig mit Christus wandelten, in Ehren halten?

Wir hoffen nun, dass du eine Ausgabe in den Händen hältst, die Jesus Christus ins Zentrum rückt und zeigt, dass der Glaube an Ihn etwas wirklich Lebendiges und Wahrhaftiges ist. Auch wird deutlich, dass Christus zu folgen nicht jeden Tag Sonnenschein bedeutet. Christus folgen heißt auch zu leiden. Wir wünschen dir eine inspirierende und bereichernde Lektüre. ¶

Peter Voth


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